Landeskunde an Schulen

Kontinuierlich konnte sich die Preisprüfung für die Wartinger-Medaille an den Schulen halten. Wurde die Landeskunde früher als Freigegenstand und dann als unverbindliche Übung angeboten, so werden landeskundliche Themen heute im Rahmen des Wahlpflichtfaches Geschichte, Sozial- und Rechtskunde oder einfach im Regelunterricht für Geschichte und politische Bildung untergebracht.
Die Preisprüfungen werden an der eigenen Schule von den die Landeskunde unterrichtenden Lehrerinnen und Lehrern durchgeführt.

Die Landeskunde wird sowohl an Neuen Mittelschulen, Allgemeinbildenden und Berufsbildenden Höheren Schulen als auch im Bereich der Erwachsenenbildung angeboten. Die zuständigen Referenten für Landeskunde an Schulen im Ausschuss des Vereins waren Wilhelm Danhofer und nach ihm Werner Tscherne, seit 1999 ist es Karin Thierrichter. Ihr zur Seite stehen Ingrid Sonnek und Petra Roll.

Lehrplan bezogener Hintergrund:

  • Der letzte Lehrplan aus dem Jahr 2000 sieht für den Geschichteunterricht Kern- und Erweiterungsstoff vor und weist auf die Regionalgeschichte im Besonderen hin. „Universal – national – regional – lokal“
  • Die umfassende Behandlung landesgeschichtlicher Themen führt automatisch zu einem im Lehrplan geforderten fächerübergreifenden und projektorientierten Unterricht.
  • Das Entdecken und Forschen im engeren Bereich des Schulortes wie der gesamten Steiermark wird gefördert durch ein „Sich-praktisch-mit-der-Geschichte-Beschäftigen“. Exkursionen, Besuche in verschiedenen Institutionen, Lesen von Urkunden und Akten, Recherchen, Zeitzeugengespräche und das Erstellen von eigenen Ausstellungen erleichtern Schüler/innen das historische Verstehen von Ereignissen in der engeren Heimat und ermöglichen ihnen so auch Rückschlüsse auf die Weltpolitik.

Ferdinand-Tremel-Medaille

Seit dem Schuljahr 2001/2002 wurden Fachbereichsarbeiten mit landesgeschichtlichen Themen, die mit Sehr gut beurteilt worden sind, nach der Begutachtung durch eine Jury mit der Ferdinand Tremel-Medaille ausgezeichnet. Die Medaille ist benannt nach dem steirischen Historiker, Lehrer und Direktor Ferdinand Tremel, und wird vom Historischen Verein gestiftet.

Seit dem Schuljahr 2013/2014 werden Vorwissenschaftliche Arbeiten, die landesgeschichtliche Themen abhandeln und mit Sehr gut beurteilt worden sind, nach der Begutachtung durch eine Jury mit der Ferdinand Tremel-Medaille ausgezeichnet.

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Wartinger Medaille Schuljahr 2020/21

Der Historische Verein für Steiermark bietet im Schuljahr 2020/21 gemeinsam mit dem Land Steiermark die Möglichkeit zur Erlangung der Wartinger-Medaille für Schülerinnen und Schüler der MS, PTS, AHS und BHS an.

Wenn Sie im Rahmen des Faches Geschichte, der Unverbindlichen Übung oder des Wahlpflichtfaches „Geschichte und Sozialkunde/Politische Bildung“ Themen aus der regionalen Geschichte der Steiermark zu einem Schwerpunkt oder Projekt machen, so werden Sie gebeten, Ihre drei besten Schüler/innen zu ermitteln. Die Verleihung der Medaillen wird in der Zeit zwischen 17. und 26. Mai 2021 in Graz stattfinden, und daher bitten wir Sie um die Bekanntgabe der Preisträger/innen bis Mittwoch, dem 30. April 2021.

Die Bekanntgabe der Schüler/innen richten Sie bitte bis spätestens 30. April 2021 an:

Dr. Karin Thierrichter, Krebsengasse 12, 8720 Knittelfeld
kthierrichter@gmx.at (Ansprechpartnerin auch für eventuelle Fragen)

Für die Gestaltung der Feier wird schon jetzt darum gebeten, dass Sie während des laufenden Schuljahres im Rahmen Ihres Unterrichtes von diversen Aktivitäten wie Exkursionen, Lehrausgängen, Übungen, Vorträgen usw. Fotos machen, die Sie uns dann für die Power-Point-Präsentation, die während der Feier gezeigt wird, zur Verfügung stellen.

Ferdinand-Tremel-Medaille Schuljahr 2020/21

Der Historische Verein für Steiermark zeichnet im Schuljahr 2020/21 die drei besten Vorwissenschaftlichen Arbeiten, die Themen der steirischen Landesgeschichte zum Inhalt haben, mit der Ferdinand-Tremel-Medaille aus.

Voraussetzungen:

  • Beurteilung der Vorwissenschaftlichen Arbeit mit Sehr gut.
  • Themenstellung muss so gewählt sein, dass ein Tiefgang unumgänglich ist, aber die Obergrenze von 60.000 Zeichen nicht überschritten wird.
  • Bei Literaturarbeiten sind mindestens fünf wissenschaftliche Werke verschränkt zu verwenden. Eine VWA, in der seitenweise ein und dieselbe Literatur zitiert wird, fällt aus.
  • Rechtschreibung und Stil müssen einwandfrei sein.
  • Das Eigenengagement muss klar zum Ausdruck kommen.
  • Eine vollständige Eingabe gemäß der Ausschreibung.

Einreichfrist: Mittwoch, 28. April 2021

Was ist einzureichen?

  • Die Vorwissenschaftliche Arbeit in digitaler Version
  • Bestätigung der Direktion, dass die VWA mit Sehr gut beurteilt worden ist.
  • Name und E-Mail-Adresse des/der Betreuungslehrers/in, des Schülers/der Schülerin

Einreichadresse:

Digital an: kthierrichter@gmx.at und info@historischerverein-stmk.at

(Referentin des Historischen Vereines für Schulen Dr. Karin Thierrichter, Tel. 03512/83117)

Die Vorwissenschaftlichen Arbeiten werden einer Jury des Historischen Vereines für Steiermark vorgelegt. Die Entscheidung der Jury wird rechtzeitig bekannt gegeben.
Die feierliche Überreichung der Ferdinand-Tremel-Medaille erfolgt gemeinsam mit der Verleihung der Wartinger-Medaille zwischen 17. und 26. Mai 2021. Ort und Zeit werden noch genau bekanntgegeben.

Die prämiierten Vorwissenschaftlichen Arbeiten sind ausgedruckt und spiralisiert zur Feier mitzubringen und verbleiben im Steiermärkischen Landesarchiv zur öffentlichen Einsichtnahme.

Verleihung Wartinger- und Tremelmedaillen

Nähere Auskünfte in der Vereinskanzlei oder bei

Dr. Karin Thierrichter
Fax: 03512/83117
e-mail: kthierrichter@gmx.at